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Die schönste Frau der Welt kommt aus Island
Sanya - Die Frau mit der Wettkampfnummer MW208 ist 1,73 groß, brünett und
einfach bildhübsch. Die Studentin Unnur Birna Vilhjalmsdottir setzte sich bei
der heutigen (11.12.2005) Endausscheidung der Miss World-Wahl auf der
südchinesischen Tropeninsel Hainan als schönste Frau unter 102 Bewerberinnen
durch. Auf den zweiten Platz kam "Miss Mexiko", die 23-jährige Dafne Molina
Lona. Die 22-jährige Ingrid Marie Rivera Santos aus Puerto Rico schaffte den
dritten Rang.
Vilhjalmsdottir wurde in der isländischen Hauptstadt Reykjavik geboren, wuchs
aber in dem kleinen Ort Seltjarnarnes auf. Seit dem vergangenen Jahr studiert
Unnur Anthropologie an der Universität Reykjavik. In diesem Jahr will sie
zusätzlich mit ihrem Jura-Studium beginnen.
Die Gewinnerin ist Vorsitzende des Wohltätigkeitsklubs ihrer Fakultät und
unterrichtet Tanz. Sie hat Interesse an Schauspiel und Choreographie, singt und
betreibt Sportarten wie Snowboarding und Radfahren. Während der Sommerferien
arbeitete Unnur als Polizistin auf dem Flughafen. Das Motto der
Schönheitskönigin: "Du bist, was du tust."
Während ihrer einjährigen Amtszeit will sich Vilhjalmsdottir vor allem als
Botschafterin des guten Willens für Kinderhilfsorganisationen einsetzen.
November 2005
Wie wirken sich Glücksgefühle auf die Gesundheit aus? Kommen gut gelaunte
Menschen besser mit Alltagsstress zurecht? Britische Wissenschaftler fanden
Antworten.
Glückskinder haben gesündere Herzen und Kreislaufsysteme und ihr Risiko,
Krankheiten wie Diabetes zu entwickeln, ist deutlich geringer. Wer gut gelaunt
durch den Alltag geht, hat völlig andere Konzentrationen von biochemischen
Steuermolekülen im Blut als jene Menschen, die nur selten Glücksgefühle erleben.
Dies legt eine britische Studie nahe, die in der Zeitschrift "Proceedings of the
National Academy of Sciences" veröffentlicht wurde. "Ob jemand in seinem
täglichen Leben glücklich ist oder nicht, scheint einen großen Einfluss auf die
Konzentration bestimmter Stoffe im Blut zu haben", erklärt Jane Wardle,
klinische Psychologin und Mitglied des Forscherteams. Und diese Substanzen seien
eng mit bestimmten Erkrankungen verknüpft.
12 Regeln für eine (un) glückliche Ehe
1. Sobald Sie verheiratet sind, sollte die Ehefrau jeden zweiten Tag ihren Vater
und der Ehemann seine Mutter anrufen. Denn, nur wenn man engen und täglichen
Kontakt zur Herkunftsfamilie hält, ist das Eheleben gänzlich konfliktfrei.
2. Das Ehepaar streitet nicht, sondern lebt immer harmonisch. Es kennt auch nur
solchen Paare, die ebenfalls nicht streiten. Harmonie ist das mühsame Stichwort,
auf das Sie sich täglich einigen müssen. Nur keinen Streit, fliegende Tassen
oder Teller. Die Nachbarn könnten denken, dass Sie aneinander interessiert sind,
was doch zu blamabel wäre.
3. Trotzdem lebt eine junge Ehebeziehung vom ständigen Vergleich: Halten Sie
sich möglichst häufig die Vorteile Ihrer Herkunftsfamilie vor Augen, frei nach
dem Motto: „Meine Mutter macht den Schichtsalat aber besser...!“ etc.. Und
machen Sie die Ehepartnerin oder den Ehepartner genau auf Mängel seiner
Herkunftsfamilie aufmerksam. So kommt Klarheit in die Beziehung.
4. Erziehen Sie die Kinder möglichst prinzipienfest nach bewährten Dogmen, also:
dass sie immer tun müssen, was sie wollen! Sagen Sie Ihnen immer: Das war bei
mir zu hause auch so! Und erinnern Sie sie an Ihren alten Stammbaum.
5. Laden Sie ständig Freunde und Freundinnen ein, möglichst einzelne,
alleinstehende und sehnsüchtige und keine Paare. Das bringt Dynamik in die Ehe.
Zumal, wenn Sie in den Ferien einzeln mit ihnen vereisen. Das erweitert den
persönliche Horizont. Dem Ehepartner können Sie ja Briefe schreiben.
6. Wenn alte Freunde Sie besuchen, dann achten Sie darauf, dass Sie nur über
vergangene Zeiten reden.
7. Vermeiden Sie riskante Gespräche mit Freunden, denn ausschließlich das
plätschernde Gespräch erhält die Freundschaft. Reden Sie dabei möglichst nie von
sich selbst, sondern nur von den Nachbarn und anderen Freunden.
8. Vertreten Sie –heimlich selbstverständlich- im Bett die sogenannte
Geniethese, d.h. glauben Sie fest daran, dass die Meisterin oder der Meister vom
Himmel fallen: Nur nicht üben, ausprobieren oder Geduld haben.
9. Beim Autofahren sollte der eheliche Beifahrer die Fahrerin auf alle möglichen
Gefahren aufmerksam machen. Vor allem möge er rechtzeitig Hinweise geben, wann
sie wo und wie abbiegen sollte, und vor allem in welche Richtung. Er versäume
auch nicht, ständig Alternativen aufzuzeigen, nämlich, wie sie besser gefahren
wäre. Das würde ihr Sicherheit geben, sollte sie einmal ohne ihn fahren müssen.
10. Bei Geldfragen sollte klare Zahlungskompetenz gelten. Ein Ehegatte sollte
für den anderen bestimmen, was, wo, wie und für wieviel Geld eingekauft wird.
Niemals getrennte Kasse machen. Das ist viel zu unübersichtlich.
11. Sagen Sie niemals „ich“ sondern immer „wir“, wenn Sie unter andere Leute
kommen. Die Ehe hält nur dann, wenn man im Kommuniquestil redet.
12. Geben Sie auf keinen Fall Schwäche oder gar Misserfolge zu, schon gar nicht
in Ihrem Umgang mit den eigenen Kindern. Glückliche Paare sind immer glücklich,
haben immer Erfolg, haben glückliche und erfolgreiche Kinder. Das glückliche
Paar baut schließlich mit seinen glücklichen Kindern eine glückliche und heile
Welt auf, die sich gegen die böse und feindliche Außenwelt natürlich abschirmt.
Wenn Sie diesen Leitfaden befolgen, garantieren wir Ihnen,
daß Sie in wenigen Jahren ihre Ehe ruiniert haben.
(Wir übernehmen keinerlei Haftung für diesen Artikel.)
Nun schildern wir Ihnen, wie Sie in einem Jahr glücklich werden können.
Januar: Der Monat zum experimentieren
Eine Woche nur anziehen, was der andere aussucht
Surprise-Party: auf der Straße sechs Unbekannte, die sympathisch wirken, zum
Abendessen einladen
Einen ganzen Tag lang einander nur siezen
Aufs Vorspiel verzichten
Sich neue Namen suchen und einander nur noch mit diesen ansprechen
Eine Woche lang tagsüber pennen und alles nur während der Nacht machen
Ein Wochenende wie bei Mutti und Vattern: Musikantenstadl, Fußbäder, Eibrote
Einen Last-Minute-Flug antreten. Irgendwohin. Ohne Gepäck
Gemeinsam einen Termin beim Schönheitschirurgen verabreden und sich
unverbindlich beraten.
Februar: Der Glamour Monat
Eine Limousine mit Fahrer mieten und sich einen Abend lang durch die Gegend
kutschieren lassen
Zwei Dutzend Austern kaufen. Und ein Austernmesser. Und eine Anleitung, wie man
die Dinger aufkriegt
Ein Lieblingslokal haben, von dem niemand Ihrer Bekannten weiß
In einem Hotel in der eigenen Stadt übernachten
Eine Kiste Bordeaux aus dem Jahrgang Ihres ersten Kusses ergattern
Mit allen Klamotten in einen Swimmingpool springen
100 rote Rosen kaufen und in der ganzen Wohnung verstreuen
Eine Woche lang jeden Tag die Bettwäsche wechseln
Zu zweit ein sechsgängiges Menü nur für Sie beide kochen
Candle-Light-Frühstück
Der Schokotest-Samstag: jede einzelne Sorte aus dem Fachgeschäft Ihres
Vertrauens verkosten
März: Der Belastungstest Monat
Nicht nach Hause kommen und auch nicht anrufen
Füreinander strippen
Geburtstags- und andere Geschenke nur noch selbst basteln
Einen Tag lang alles singen statt sprechen
Im Casino die Monatsmiete auf Rot setzen
Den Seitensprung beichten. Irgendeinen Seitensprung. Notfalls erfinden
Jedem Mann auf der Straße länger in die Augen schauen, als normal ist. Sehen,
was passiert
Die Waage zertrümmern
Auf die Frage ,,Wie geht es dir?“ nur noch ehrliche Antworten geben
Auf eine Partnerschaftsanzeige antworten und sich mit dem Mann treffen. Es
darauf ankommen lassen
Gemeinsam ausgehen, getrennt flirten
Alle Ex-Lover gleichzeitig einladen
Einen ganzen Tag lang Händchen halten. Ja, auch unter der Dusche
April: Der Forever Teenager Monat
Trampen. Mit Rucksack, ohne Hotelbuchung
Gemeinsam ins Tattoo-Studio gehen
In der schicksten Parfümerie der Stadt alles eingehend testen und dann mit
leeren Händen wieder gehen
Vier Wochen lang eisern nicht mit dem Auto fahren
Flaschendrehen spielen
Autoscooter. Gegeneinander
Sich dumm betrinken. Mit Sangria, Apfelkorn, Alkopops. Und am Tag danach
Kopfschmerzen haben
Die Ostereier aus dem Nachbargarten klauen
Eine Nacht lang nur Petting machen (Unterhosen bleiben an!)
Romantisches Abendessen bei McDonald’s
Sich morgens krank melden und einen ganzen Tag lang zusammen im Bett bleiben und
Knack&Back-Brötchen essen
Mai: Der Ja- oh-Jaaaahh Monat
Es mit verbundenen Augen und zugestöpselten Ohren tun (Hallo, Tastsinn!)
Einen Orgasmus-Fake-Wettbewerb veranstalten
Dem anderen ein ganzes Wochenende lang komplett zu Willen sein
Einen erotischen Brief an den anderen schreiben. Frankieren und abschicken
Sich eine Woche lang nicht anfassen. Nirgendwo
Es in Super-Slow-Motion versuchen
Summen. Vor allem beim mündlichen Teil
Bitte sagen, danke sagen
Im Schwimmbad fummeln. Bis einer kommt (kann auch der Bademeister sein)
Sprühsahne
Ausprobieren, wie viele Orgasmen man in einer einzigen Nacht schafft
Ein Vibrator. Von ihm bedient
Juni: Der Jetzt-reich's Monat
Alle seine zerschlissenen Unterhosen verschwinden lassen
Jedes Mal, wenn er pupst, zurückrülpsen
Handyverbot für beide nach 20 Uhr
Seine Schmutzwäscheberge neben dem Bett einfach wegschmeißen. Irgendwann kapiert
es jeder
Die vollen Müllbeutel neben seiner Playstation abstellen. Irgendwann kapiert es
jeder
Langsam bis 10 zählen, wenn Sie wahnsinnig wütend sind. Dann haben Sie genug
Luft geholt, um richtig losbrüllen zu können
Eine Eieruhr neben den Schminkspiegel stellen. Irgendwann kapiert es jede
Maximal fünf Duftkerzen und zehn Kissen pro Raum
Den Fernseher abschaffen, wenigstens probeweise
Eine Putzfrau anheuern
Juli: Der Kennenlern Monat
Die beste Freundin und den besten Freund aus der Schulzeit ausfindig machen und
einladen
Einen Tag lang genau das essen, was der andere isst. Ja, auch seine eklige
Lieblingsleberwurst
Jeder stellt dem anderen 50 Fragen – und alle müssen absolut ehrlich beantwortet
werden
Herausfinden, was aus den zwei Menschen geworden ist, mit denen Sie beide den
ersten Sex Ihres Lebens hatten
Die Rituale tauschen. Er geht zum Pilates, sie zum Fußball
Sich von seiner Mutter unter vier Augen erzählen lassen, wie er als Kind war.
Und sich die Muttertagsgeschenke zeigen lassen
Die Top Ten Ihrer Orgasmen miteinander vergleichen
Die Bettseiten tauschen
August: Der Oh-mein-Gott-wie-kitschig Monat
Ein Herz in einen Baumstamm schnitzen
Schlittschuh laufen
Sterne gucken
Ein Hochzeitskleid kaufen, nur so
Eine weiße Taube kaufen und frei lassen
Ganz früh aufstehen, um den Sonnenaufgang zu bestaunen
Einen süßen kleinen Hund aus dem Tierheim adoptieren
Bei einem Konzert Wunderkerzen abfackeln
Einen Tanzkurs belegen. Alles außer Tango
"Ich liebe dich" sagen, wann immer man es denkt
Im T-Shirt-Shop zwei Liebes-T-Shirts mit eigenem Design bedrucken lassen (10
Mutpunkte fürs Gemeinsam-Tragen)
Dem anderen die Haare waschen
September: Der Friedensnobelpreis Monat
Jede Woche einen Date-Tag vereinbaren
Eine ganze Nacht lang reden. Über alles
Gemeinsam bei Freunden babysitten
Dem nächsten Bettler 20 Euro schenken
Unangemeldete Besuche machen – statt immer nur darüber zu reden, wie schade es
ist, dass es hierzulande keine Spontaneität gibt
Allen Menschen, die man gern hat, das auch sagen
Beide Elternpaare mit in den Urlaub nehmen
Sich vor dem Schlafengehen wieder versöhnen
Netten Kellnern zu viel Trinkgeld geben
Eine fremde Parkuhr füttern
Jemanden, den Sie beide nicht kennen, im Altersheim besuchen
Kuppel-Dinner für befreundete Singles organisieren
Oktober: Der Exorzismus Monat
Geschirr zerschlagen. Jeder hat fünf Teller
Eine Stunde lang aufeinander einbrüllen. So laut wie möglich
Einen ganzen Tag lang ALLES laut aussprechen, was man denkt
Treffen Sie sich mit seiner Ex zum Trinken. Trinken Sie viel. Fragen Sie alles
Die peinlichsten Kinderfotos tauschen. Und die alten Führerscheinbilder gleich
mit
Voodoo-Puppen mit den Namen der diversen Ex ganz langsam durchbohren
Ein einziges Mal fremdgehen. Mit Erlaubnis
Alle Klamotten verbrennen, in die man nie wieder passen wird
November: Der Monat für die Ewigkeit
Eine Zeitkapsel vergraben. Hinein kommen: Locken, Liebesbriefe, Fotos aus der
Frühzeit
Sich ein zusammenhängendes Geschirr leisten
Fotos aller Freunde machen. Und von da an jedes Jahr am selben Tag wiederholen
Einander "1001 Nacht" vorlesen
Pateneltern werden
Endlich eine Weltreise unternehmen
Wirklich gute Aktfotos von sich machen lassen
Schon mal probeweise über Kindernamen verhandeln
Zwei Pyjamas maßschneidern lassen, auf die man sich verlassen kann
Eine hässliche Baulücke in Ihrer Stadt heimlich nachts bepflanzen
Ein Testament machen. Den anderen als Haupterben einsetzen
Ein geheimes Signal ausmachen, damit Sie sich in einem späteren Leben wieder
erkennen
Dezember: Der Monat der wichtigen Entscheidungen
Kinder- oder Designer-Klamotten?
Echtes Doppelbett oder Futon?
Fitnessclub oder Couch?
Flohmarkt oder Altkleidersammlung?
Spülmaschine oder Pril?
Kaffee oder Tee?
Drei oder fünf Minuten?
Beach oder Berge?
Hund oder Katze?
Von vorne oder von hinten?
Beichten oder verschweigen?
Glauben oder hoffen?
Mieten oder kaufen?
Malle oder Ibiza?
Himmel oder Hölle?
Weißgold oder Gelbgold?
Wenn Sie jetzt immer noch nicht glücklich sind, dann kommen Sie zu Amorbrazil.
Bei uns geht's wirklich ganz anders zu und Sie können sicher sein, dass Sie in
jeder Beziehung zufrieden gestellt werden.
Zum Schluss für heute ein nachdenklicher Vers:
Niemand kann mich zwingen, auf seine Art (wie er sich das Wohlsein anderer
Menschen denkt) glücklich zu sein, sondern ein jeder darf seine Glückseligkeit
auf dem Wege suchen, welcher ihm selbst gut dünkt, wenn er nur der Freiheit
Anderer, einen gleichen Zweck nachzustreben, die mit der Freiheit von jedermann
nach einem möglichst allgemeinen Gesetz zusammen bestehen kann, (d.i. diesem
Rechte des Anderen) nicht Abbruch tut."
Immanuel Kant (1794)